[ objective-view ]
Der schwebende Kirchturm und die fliegenden Felder – oder: Warum der Himmel heute Pflug führt
Plötzlich steht sie da, die Kirche, als hätte jemand den Acker mit einem Zauberstab berührt und sie einfach aus dem Nichts in die Landschaft gestellt. Ihr Turm, schlank wie ein Finger, der nach den Wolken greift, scheint zu sagen: ‚Hier bin ich, und das hier ist mein Reich – zwischen den fliegenden Feldern und dem Himmel, der heute mal wieder Pflug spielt.‘ Die Erde unter den Füßen ist ein braunes, zerfurchtes Tuch, als hätte ein Riese mit einem riesigen Kamm durch die Landschaft gezogen, während die letzten Sonnenstrahlen den Weg wie Goldstaub auf den Pfad streuen. Und irgendwo in der Ferne, wo das Blau des Himmels auf das Grün der Weite trifft, flüstert das Land: ‚Heute ist einfach alles ein bisschen größer – und ein bisschen verrückter.‘