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Die schwebenden Paläste von Burano – oder warum der Kühlschrank heute Urlaub macht
Plötzlich, als hätte jemand die Zeit für einen Moment vergessen, schwebt eine ganze Stadt auf dem Wasser. Die Häuser, in warmen Tönen von Zitronengelb und Terrakotta getaucht, lehnen sich lässig über den Spiegel des Kanals, als würden sie sich nur kurz ausruhen, bevor sie weiterziehen. Boote, wie träge Schwäne, gleiten durch diese flüssige Straße, während Wäscheleinen zwischen den Fenstern hängen und im Wind flüstern, als erzählten sie Geheimnisse aus einer anderen Welt. Die Luft ist so klar, dass selbst die Schatten der Dachrinnen im Wasser tanzen – und man fragt sich, ob dies vielleicht doch kein gewöhnlicher Nachmittag ist, sondern eine Einladung, einfach mal mitzuschwimmen.