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Die Straße der fliegenden Götter – oder warum der Asphalt heute zum Himmel führt
Plötzlich, als hätte jemand den Himmel mit einem Pinsel aus flüssigem Gold überstrichen, bricht das Licht durch die Lücken der Wolken wie ein geheimnisvolles Tor. Die Sonne, ein schüchterner Scheinwerfer, wirft ihre Strahlen auf die Straße, die sich nun wie ein silbernes Band durch ein Land aus goldenen Feldern und schattigen Geheimnissen schlängelt. Irgendwo in der Ferne parkt ein Auto, als wäre es nur zufällig auf einem fremden Planeten gelandet, wo die Wolken wie schwebende Inseln aus Zuckerwatte wirken. Und dann dieser Moment – die Straße scheint nicht nur zum Horizont zu führen, sondern direkt in die Arme des Himmels, als würde sie uns einladen, einfach weiterzugehen, bis wir die Götter beim Sonnenuntergang-Tee trinken sehen. Wer braucht schon eine Landkarte, wenn der Weg so selbstverständlich leuchtet?