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Die Mondfinsternis der Teich-Alchemisten – oder warum der See heute sein Spiegelbild vergisst
Plötzlich, als hätte jemand den Himmel mit einem Pinsel aus flüssigem Gold gestreift, beginnt das Wasser zu flüstern. Die Sonne, schüchtern wie ein junger Fuchs, lugt nur noch durch ein Netz aus grünen Fingern, die sich wie neugierige Kinder vor ihr ausstrecken. Der Teich, sonst so brav und still wie ein schlafendes Faultier, wirbelt heute seine Reflexe durcheinander – als würde er heimlich versuchen, die Geheimnisse des Universums in seinen Wellen zu verstecken. Und diese mystischen Lichtstreifen, die sich wie unsichtbare Brücken über das Nass spannen? Die sind nicht von dieser Welt, sondern von einem verirrten Maler, der gerade seine Palette über den Horizont gekippt hat. Wer jetzt genau hinschaut, dem fällt auf, dass die Natur heute besonders verspielt ist – und vielleicht ein bisschen betrunken von all dem Licht.