[ objective-view ]
Die Wolkenfischer von Nebelstadt – oder: Wie der Himmel seine Wäsche aufhängt
Hoch oben, wo die Luft noch nach frischem Staunen schmeckt, baumeln sie – diese geheimnisvollen Segel aus dünnem Stoff, als hätte ein unsichtbarer Riese seine Bettlaken zum Trocknen aufgehängt. Die Sonne wirft ihr Licht wie eine Taschenlampe durch die Lücken, und plötzlich tanzt ein ganzer Haufen Schatten über den Himmel, als würden die Wolken gerade eine geheime Choreografie einstudieren. Irgendwo in der Ferne gähnt ein Windstoß, der gleich die Stoffbahnen in Bewegung setzt, als würde er flüstern: *Psst, schau mal, wie ich die Wolken zum Wackeln bringe!* Doch keine Sorge, es ist nur der alte Wetterhahn, der wieder mal seine Gardinen zum Lüften bringt – oder vielleicht doch die geheimnisvolle Wäscheleine des Universums, die wir alle übersehen haben.