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Marsianische Schilfwüste bei Sonnenfinsternis – oder: Warum der Himmel heute seine Socken vergisst zu waschen
Die Sonne klettert wie ein müder Wanderer aus einem Wolkenmeer, das aussieht, als hätte jemand den Himmel mit einem Pinsel voller Grau- und Beigetöne bemalt – und dann vergessen, ihn abzuwaschen. Vor mir dehnt sich ein See, der so still daliegt, als würde er heimlich die Geheimnisse der letzten Ebbe bewahren, während das Schilfgrün im Vordergrund wie ein Feld vergessener, aber stolzer Federboas wirkt. Irgendwo in der Ferne flüstern Bäume, die sich wohl für besonders geheimnisvolle Waldgeister halten, und der Wind spielt mit den Halmen, als würde er eine unsichtbare Melodie aus Grashalmen und Wasserrauschen komponieren. Es ist, als hätte die Natur heute einfach mal wieder ihre übliche Routine vergessen und stattdessen eine Szene aus einem Sci-Fi-Film nachgestellt – nur ohne Raumschiffe, dafür mit viel mehr Enten, die sich später sicher noch beschweren werden, dass sie zu wenig Beachtung bekommen.