[ objective-view ]
Die Milchstraße der Landwirte – oder wie der Himmel eine Achterbahn fuhr und im Gras landete
Da zieht sich also eine schmale, staubige Schlange durch das smaragdgrüne Meer, als hätte jemand den Himmel mit einem Lineal zurechtgeschnitten und dann vergessen, es wieder wegzulegen. Die Kurve, die sie beschreibt, ist so sanft, als würde sie uns einflüstern: ‚Keine Sorge, ich bleibe hier – für immer oder zumindest bis zum nächsten Regen.‘ Um sie herum dehnt sich das Land wie ein Teppich, der frisch gewaschen und dann in der Sonne zum Trocknen ausgebreitet wurde, nur mit ein paar verstreuten Flecken, wo die Natur sich weigert, perfekt zu sein. Und in der Ferne? Da ragt der Horizont wie eine vergessene Mauer auf, die jemand mit einem Pinsel aus blassem Blau und ein bisschen Grau angemalt hat. Wer braucht schon exotische Welten, wenn das Hier und Jetzt so aussieht, als hätte es direkt aus einer Traumfabrik für Landstreicher stammen können?