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Die schwebenden Juwelen des Regenbogenvulkans – oder: Warum Orangen die Erde beben lassen
Plötzlich, zwischen den sanften Falten einer schneeweißen Decke, erhebt sich eine mysteriöse Kette aus glänzenden Kugeln. Die größte, ein strahlend gelbes Juwel, thront wie ein sonnenverwöhnter Mond am Fuße der Formation und scheint die anderen, kleiner werdenden Perlen in ihrem Licht zu baden. Rot wie ein untergehender Himmel, lila wie ein geheimnisvoller Dunst und blau wie ein Bergsee – sie reihen sich auf wie die Schichten einer fremden Atmosphäre. Irgendwo in dieser surrealen Landschaft hat jemand vergessen, die Zeit anzuhalten, und die Kugeln schweben in einer Schwebe zwischen Alltag und Märchen. Vielleicht ist es ja doch kein Vulkan, der hier brodelt, sondern nur eine besonders kreative Hand, die uns an eine Welt erinnert, in der Obst zu Edelsteinen wird und der Kühlschrank zum Schatzhaus der Fantasie.