[ objective-view ]
Die Kathedrale der Holzgeister – wo Balken flüstern und Licht sich verliert
Plötzlich steht man in einer geheimnisvollen Halle, wo die Wände aus schrägen Träumen und die Decke ein Netz aus goldbraunen Knochen zu sein scheint. Die Holzstreben, wie uralte Riesen, stützen sich gegenseitig, als würden sie seit Jahrhunderten ein Geheimnis bewahren – vielleicht das letzte Lachen eines Zimmermanns oder den Plan für eine nie gebaute Burg. Zwischen den Balken tanzt das Licht, mal als neugieriger Geist, mal als schüchterner Mond, der sich durch die Ritzen stiehlt. Und dann diese Lampen, wie gläserne Pilze, die sanft an die Decke klopfen, als wollten sie fragen: *Wer hat dich hierhergeführt?*